Kardiale Langzeitfolgen schwerer Verbrennungen

Projekt-Nr. FF-FR 0346

Status:

laufend

Zielsetzung:

  1. Quantifizierung der Kurz- und Langzeit-Prävalenz von verbrennungsassoziierter kardialer Dysfunktion und bindegewebigem Umbau von Herzmuskelgewebe.
  2. Bestimmung der Schwere der Schädigung im Vergleich zu einer gesunden Kontrollpopulation.
  3. Identifizierung von klinischen und molekularbiologischen Risikofaktoren im Rahmen der Akutverletzung und -therapie für die Entwicklung einer verbrennungsassoziierten Herzinsuffizienz.

Aktivitäten/Methoden:

Geplant ist eine multizentrische, prospektive Beobachtungsstudie mit longitudinalem Follow-up von Patientinnen und Patienten nach schwerer Verbrennung. Die kardiale Funktion wird mittels standardisierter transthorakaler Echokardiographie, kardialer Magnetresonanztomographie (inkl. Gewebecharakterisierung), laborchemischer Biomarkeranalysen und klinischer Funktionsdiagnostik erfasst.

Die Erhebungen erfolgen in definierten Zeitintervallen (Akutphase, sechs Monate, zwölf Monate, ggf. Langzeit-Follow-up). Zusätzlich werden klinische Verlaufsparameter, Intensivtherapie-Daten, inflammatorische Marker und therapeutische Interventionen systematisch dokumentiert. Die Ergebnisse werden mit einer nach Alter und Geschlecht gematchten gesunden Kontrollkohorte verglichen. Statistische Analysen umfassen Prävalenzbestimmungen, multivariate Regressionsanalysen zur Identifikation unabhängiger Risikofaktoren und explorative Analysen möglicher pathophysiologischer Mechanismen.

Stand:

15.04.2026

Projekt

Gefördert durch:
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV)
Projektdurchführung:
  • Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen
  • Klinik für Plastische Chirurgie an der Universität Heidelberg
Branche(n):

-branchenübergreifend-

Gefährdungsart(en):

-Verschiedenes-

Schlagworte:

Rehabilitation

Weitere Schlagworte zum Projekt:

Kardiologie, Verbrennungen