Spitzenmedizin im Alltag und in der Krise
Schwere Unfälle sind ein Schock für die Betroffenen, doch Routine für die interdisziplinären Fachgruppen in den BG Kliniken. (Bild: BG Kliniken)
Wenn es in Deutschland um die Versorgung schwerverletzter Menschen geht, nehmen die BG Kliniken der gesetzlichen Unfallversicherung eine Schlüsselrolle ein. Sie stehen für hochspezialisierte Medizin bei komplexen Verletzungen – und sind zugleich ein zentraler Stabilitätsfaktor im Gesundheitssystem.
Ursprünglich gegründet, um Beschäftigte nach Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten optimal zu versorgen, haben die BG Kliniken eine außergewöhnliche Expertise in der Akut- und Rehabilitationsmedizin aufgebaut. Heute profitieren davon alle Patientinnen und Patienten: An 13 Standorten werden jährlich rund 570.000 Menschen behandelt, darunter viele mit hochkomplexen Verletzungsbildern wie schweren Schädel-Hirn-Traumata, Rückenmarks-, Brand- oder Handverletzungen.
Expertise aus einer Hand
Kennzeichnend für die BG Kliniken ist ihr durchgängiger Behandlungsansatz „aus einer Hand“. Von der Notfallversorgung über operative Eingriffe bis hin zur Rehabilitation und beruflichen Wiedereingliederung greifen alle Schritte ineinander. Diese enge Verzahnung ermöglicht nicht nur nachhaltige Behandlungserfolge, sondern entlastet zugleich andere Bereiche des Gesundheitssystems. „Gerade bei schweren Verletzungen oder langwierigen Heilungsverläufen zeigt sich der Vorteil eines Systems, das medizinische, therapeutische und soziale Aspekte konsequent zusammen denkt“, sagt Reinhard Nieper, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der BG Kliniken.
ZITAT
Gerade bei schweren Verletzungen oder langwierigen Heilungsverläufen zeigt sich der Vorteil eines Systems, das medizinische, therapeutische und soziale Aspekte konsequent zusammen denkt
Unverzichtbar in Krisenlagen
Was sich im Alltag bewährt, trägt auch in Ausnahmesituationen: Die BG Kliniken sind ein zentraler Bestandteil der nationalen Notfall- und Katastrophenversorgung. Ihre Strukturen ermöglichen es, bei Großschadensereignissen, Naturkatastrophen oder Pandemien schnell und koordiniert zu reagieren. Damit leisten sie einen konkreten Beitrag zur Krisenfestigkeit Deutschlands.
Stark im Verbund
Dazu trägt auch die Kooperation zwischen den BG Kliniken und dem Sanitätsdienst der Bundeswehr bei. Beide haben den gesetzlichen Auftrag der bestmöglichen Rehabilitation von Patientinnen und Patienten. „Somit war es folgerichtig, dass wir im Verbund durch eine enge Verzahnung von Wissen, Forschung und Praxis voneinander profitieren“, so Nieper.
Auch mit weiteren Akteuren im Gesundheitswesen, mit Rettungsdiensten und staatlichen Stellen besteht eine enge Zusammenarbeit. So können im Ernstfall Ressourcen gebündelt und effizient eingesetzt werden. Forschung und Lehre im Klinikverbund treiben zudem die Weiterentwicklung medizinischer Standards voran – ein wichtiger Beitrag zur langfristigen Resilienz des Gesundheitssystems.
Resilienz braucht Prävention – Einladung zum Austausch
Welche Faktoren machen unsere Gesellschaft krisenfest? Und welchen Beitrag leisten Prävention und bestehende Versorgungsstrukturen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung:
„DGUV Impulse | Stabilität in unsicheren Zeiten – Resilienz braucht Prävention“
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Praxis diskutieren, welche Rahmenbedingungen erforderlich sind, um Resilienz nachhaltig zu stärken – und welche Lehren sich bereits heute ziehen lassen.
Auch die BG Kliniken und die Bundeswehr werden vertreten sein und aufzeigen, warum individuelle Heilung und staatliche Handlungsfähigkeit zusammenhängen.
Termin: 19. Mai 2026
Ort: DGUV, Glinkastraße 40, 10117 Berlin
Anmeldung: DGUV Impulse | Stabilität in unsicheren Zeiten
Für die Anmeldung zur Veranstaltung geben Sie bitte den Token "DGUV Impulse" an.
Bei Fragen melden Sie sich gern an: veranstaltungen@dguv.de
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