Mit Coaching Herausforderungen im Führungsalltag sicher meistern

05.03.2026

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Titelseite von Ausgabe 1/2026 (Titelbild dieser Ausgabe: Getty Images/KarenMassier)

Führungskräfte jonglieren ständig zwischen Fachthemen, Mitarbeitendenführung und laufenden Anpassungen im Betrieb. Viele erleben diesen Spagat als herausfordernd: Entscheidungen müssen schnell getroffen, Konflikte gelöst und Teamprozesse gestaltet werden. Ein Beitrag in der neuen Ausgabe des Führungskräftemagazins top eins zeigt, wie Coaching dabei hilft, Klarheit zu gewinnen und die richtigen Schwerpunkte im Arbeitsalltag zu setzen.

Coaching bietet Führungskräften einen geschützten Raum, um Belastungen zu sortieren und Handlungsspielräume zu erkennen. "Im Coaching weitet sich der Blick. Man erkennt plötzlich, dass es mehr Möglichkeiten gibt, als man dachte", sagt Dr. Katrin Boege, Psychologin und Leiterin der Coachingausbildung an der DGUV Akademie. Bereits eine einzelne Sitzung könne das Gefühl vermitteln, wieder Luft zu bekommen und festgefahrene Situationen neu anzugehen.
Thematisch reichen Coachings von Fragen zu Konfliktlösungen über das richtige Delegieren bis hin zur Reflexion der eigenen Rolle. Gerade Übergänge – etwa die Beförderung aus dem Team heraus – sind häufig Anlass für ein Coaching.

Die passende Unterstützung finden

Führungskräfte, die ein Coaching in Betracht ziehen, sollten zunächst für sich klären, welches Anliegen im Mittelpunkt stehen soll. Hilfreich sind Leitfragen, die die eigene Situation schärfen, beispielsweise, welche konkrete Veränderung im Team den größten Nutzen bringen würde. Überlegungen wie diese erleichtern es, das Anliegen präzise zu fassen und den Coachingprozess zielgerichtet zu gestalten.

"Vom Coaching können Führungskraft und Team gleichermaßen profitieren", so Boege. "Im Idealfall trägt es dazu bei, gute, gesunde Arbeitsbedingungen für alle zu schaffen, denn Führungskräfte prägen diese entscheidend mit. Das reicht von Fragen der Sicherheitskultur bis hin zur psychosozialen Gesundheit im Team."

Bei der Suche nach einer passenden Coachin oder einem passenden Coach lohnt sich ein Blick ins eigene Netzwerk. Persönliche Empfehlungen von anderen Führungskräften sind oft besonders wertvoll. Ergänzend bieten Coaching‑Verbände hilfreiche Anlaufstellen für eine professionelle Recherche. Wichtig ist außerdem, auf eine solide und mehrjährige Coachingausbildung zu achten – kurzfristige Zertifizierungen oder Schnellprogramme liefern oftmals nicht die notwendige Tiefe und Qualität für anspruchsvolle Führungsthemen.

Bevor das Coaching startet, empfiehlt sich ein unverbindliches Erstgespräch. Dort zeigt sich schnell, ob die Chemie stimmt und ob die Arbeitsweise der Coachin oder des Coaches zum eigenen Bedarf passt. Ein guter Coach stellt Fragen, eröffnet Perspektiven und gibt nicht einfach Lösungen vor. Ebenso sollten Rahmenbedingungen wie Ziele, Umfang und organisatorischer Ablauf im Voraus transparent vereinbart werden. So entsteht ein verlässlicher Rahmen, in dem Coaching wirkungsvoll und vertrauensvoll stattfinden kann.

Über "top eins"

"top eins" bietet praxisrelevante Informationen und Tipps für Führungskräfte im öffentlichen Dienst. Das Magazin erscheint viermal im Jahr und wird von bestimmten Unfallkassen kostenfrei an die bei ihnen versicherten Einrichtungen geschickt. Weitere Interviews, Hintergrundartikel und Neuigkeiten zu spannenden Themen erhalten Führungskräfte auf topeins.dguv.de.

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